Text-Auszüge von C. Veening

Über die Atemerfahrung:

Gemeint ist ein Sich-Kennenlernen, ein Sich Erfahren, und zwar in einer Schicht, wo es verpflichtet. Dazu muss es persönlich erlebt werden. ( ..) Die Orientierung liegt im psychologischen. Das Ziel ist der Mensch selbst, die Erntfaltung seiner Möglichkeiten, die Bekanntschaft mit seinen Kräften. Gemeint ist sowohl bei Kranken als auch bei Gesunden die Arbeit an ihrer inneren Entwicklung. (aus: „C. Veening, Das Bewirkende“, Vortrag 1947)

Im Anfang der Arbeit steht ein Atem, den ich den vitalen Atem nennen möchte. ...Später kommt ein Atem, der mehr Beziehung zum seelischen Erleben hat, und den ich daher mehr den inneren seelischen Atem nennen möchte. Hier ist es notwendig, ein psychologisches Wissen als Orientierung zur Verfügung zu haben und einzusetzen.

Was diese Arbeit meint:

Eine Belebung der unbewussten Tiefenschichten und Kräfte, die erst das innere Bild des Menschen formen, so dass er aus der inneren Fülle zu leben vermag.

Atem-Landschaft:

Die Chinesen haben für eine wichtige Stelle unten beim Ende des Rückgrats die Bezeichnung „Unteres Tor beim Steißdorf“.. . Die Nähe der Quellen als auch der Wurzeln sind hier zu spüren. Dazu eine große Vielfältigkeit und Einmaligkeit.

Über das Selbst:

Es weiß von den Dingen dieser Welt und zugleich von den Dingen der Tiefe, es horcht auf die Quellen. ...und hat eine unmittelbare Beziehung zum Herzen.

Alle Zitate  aus der Gedenkschrift:
Erinnerungen an Cornelis Veening, Waldmatter Kreis 1995

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